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Resonanzen

Pressenews und Öffentlichkeitsarbeit (neueste Artikel zuerst)

 

Münster, 23.10.2010

Die Mitglieder rund um den Vorsitzenden Michael Stennecken (vorne)
feiern das zehnjährige Bestehen der Deutschen Raumfahrtgesellschaft Münster.


Allzeit bereit fürs All

Münster - 27 000 Mitglieder sind es weltweit, zehn von ihnen sitzen in Münster und feiern in diesen Tagen das zehnjährige Bestehen der Deutschen Raumfahrtgesellschaft e.V., die international durch die „National Space Society“ vertreten wird.

Regelmäßig treffen sich die zehn Raumfahrtfans und diskutieren über aktuelle Themen, besprechen Entwicklungen und haben eben auch ein Auge aufs All. Und das sogar ziemlich erfolgreich: Im Laufe ihrer eigenen Geschichte hat es die Gesellschaft zu vier internationalen Auszeichnungen gebracht

Eine davon, der „Special Merit Award for education“, den die Raumfahrtgesellschaft 2006 überreicht bekam, steht für ihr großes Engagement in Sachen Bildung. Mit ihrer „Mondschule“ will die Gesellschaft im Unterricht Kindern und Jugendlichen Bildungsziele vermitteln. „Ich lasse zum Beispiel ausrechnen, wie weit der Mond und wie weit ein Spaceshuttle von der Erde entfernt sind“, erläutert der erste Vorsitzende, Michael Stennecken, wie er Mathematik für Schüler anschaulich und lebendig werden lässt. Immerhin sei ein Spaceshuttle gerade mal so weit von der Erde weg, wie Paris von Münster. Auch für die Naturwissenschaften wollen die Mitglieder bei der jüngeren Generation Begeisterung wecken. „Wir wollen Raumfahrt zum Anfassen darstellen und so Jugendliche motivieren, selbst mal zu forschen“, so Michael Stennecken.

Das schaffen sie auch durch ihre eigene Homepage im Internet. Denn auch für diese hat die Gesellschaft 2004 einen Preis gewonnen, für die „Innovativste Webseite“. Auf den Seiten können sowohl Experten als auch Laien wissenschaftliche Antworten auf Fragen rund um Raumfahrt und All bekommen, auf einem verständlichen sowie wissenschaftlichem Niveau. „Wir arbeiten Themen auf, wie man sie in Zeitschriften nicht finden kann. So wollen wir Forscher, Schüler und Studenten mit Wissen unterstützen“, erklärte der zweite Vorsitzende, Gerd Rauenbusch.

Die Sterne, das All und die Raumfahrt praxisnah zu durchleuchten, ist eines der Hauptziele der Gesellschaft. „Wir tun es für die Erde“ lautet deshalb ein Credo der Mitglieder. „Durch Forschung für die Raumfahrt kann man das Leben auf der Erde erleichtern“, berichtet Stennecken. Schließlich sei beispielsweise der Klettverschluss ein Ergebnis der Raumforschung. In Zukunft will die Gesellschaft ihre Stärken weiter ausbauen.

Von Jennifer von Glahn, Westfälische Nachrichten



Münstersche Zeitung

 

Von Leonid Sarotin, Münstersche Zeitung

 

 

 

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Neues aus der Raumfahrt

Sanfte Hügellandschaft und breite Täler in Ismeniae Fossae

Mit sanften, gerundeten Landschaftsformen präsentiert sich die Region Ismeniae Fossae auf dem Mars, die auf den aktuellen Bildern der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC an Bord von Mars Express zu sehen ist.


DLR liefert Karten für den Hilfseinsatz auf den Philippinen

Im Schichtdienst rund um die Uhr erstellten Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Satellitenaufnahmen erste Karten von den Katastrophengebieten der Philippinen. Nachdem am 8. November 2013 der Taifun Haiyan die Inseln erreichte und ganze Gebiete großflächig zerstörte, aktivierten das Technische Hilfswerk THW über das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Internationale Charta "Space and Major Disasters" das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR. Die ausgewerteten und aufbereiteten Satellitenaufnahmen dienen nun dem THW als Grundlage für den Einsatz auf der Insel Cebu.


DLR SpaceBot Cup: Roboter-Wettlauf auf künstlichem Planeten

Nach zwei spannenden und ereignisreichen Tagen ist der DLR SpaceBot Cup am Abend des 12. November 2013 zu Ende gegangen - ohne klaren Gewinner, aber auch ohne echte Verlierer: "Alle zehn Teams sind sehr motiviert und mit innovativen technischen Lösungen angetreten. Dafür gebührt allen Teilnehmern ein großes Lob! Die Aufgabenstellung war komplex, die Anforderungen hoch. Insgesamt lagen die Teams mit ihren einzelnen Leistungen aber so nah beieinander, dass es der Jury nicht möglich war, eine eindeutige und belastbare Platzierungsreihenfolge festzulegen. Letztlich hat zwar kein Team das Missionsziel erreicht. Trotzdem war die Resonanz des Wettbewerbs bei den Teams und auch im Publikum sehr positiv. Das motiviert uns, weiterzumachen", sagte Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, bei der Übergabe der Urkunden an die Teams. "Alle Roboter haben gezeigt, dass sie im Entwicklungsstadium funktionieren - aber die Überführung der Technologien in eine reale Raumfahrtmission erfordert mehr - das nehmen die Teams und auch wir als Veranstalter aus diesem ersten Wettbewerb mit", ergänzen Daniel Nölke und Thilo Kaupisch von der Wettbewerbsleitung im DLR Raumfahrtmanagement.


Zweites Sonnensystem entdeckt

Ein Team von Astrophysikern am DLR hat mit deutschen und europäischen Kollegen das bisher umfangreichste Planetensystem an einem anderen Stern entdeckt: Um den Stern KOI-351 kreisen sieben Planeten, so viele, wie in keinem anderen bekannten Planetensystem außerhalb unseres Sonnensystems. Sie sind ähnlich angeordnet wie unsere acht Planeten, und bieten so einen interessanten Vergleich zu unserer kosmischen Heimat.


Zusammenarbeit für die Flugzeugortung aus dem All

Seit dem 23. Mai 2013 wissen die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Aus dem All können die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) von Flugzeugen empfangen und ihre Route verfolgt werden. An diesem Tag ging das erste Mal das Empfangsgerät an Bord des Satelliten Proba V in Betrieb und ortete Flugzeuge aus 820 Kilometern Höhe. Gemeinsam mit den industriellen Partnern SES TechCom in Luxemburg und Thales Alenia Space Germany wird das DLR dieses Projekt nun zum ersten europäischen satellitengetragenen ADS-B-Empfangssystem ausbauen. Dazu unterschrieben die Partner am 17. Oktober 2013 in Luxemburg in Anwesenheit der luxemburgischen Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, Martine Hansen, eine Kooperationsvereinbarung.


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